Der Männerchor Harmonia - die klingende Stimme der Stadt Memmingen Foto 2017
Der Männerchor Harmonia - die klingende Stimme der Stadt Memmingen Foto 2017                                                      

Familienausflug des Männerchors Harmonia Memmingen

Die vom zweiten Vorsitzenden Herbert Rabus organisierte Reise führte von Memmingen auf der A7 über Ulm und Heidenheim durch die herbstbunten Mischwälder der Schwäbischen Alb in den Ostalbkreis. Über die B446/B19 ging es durch das Kochertal nach Oberkochen. Dort fand eine Betriebsführung durch die Firma Leitz Werkzeugfabriken statt.

Diese umfasste das  Präsentationszentrum, die digitale CNC-Fertigung und das Werkzeugmuseum.  Die Firma Leitz mit Stammsitz in Oberkochen produziert  maschinengetriebene Präzisionswerkzeuge und Werkzeugsysteme für die professionelle Bearbeitung von Vollholz, Holzwerkstoffen und Kunststoffmaterialien.

Der Leitz-Firmenverbund verfügt über Produktionsstätten in Europa, Amerika und Asien sowie zahlreiche Vertriebs- und Servicegesellschaften überall auf der Welt, wo sich bedeutende Standorte einschlägiger Industrien konzentrieren.

Harmonianer vor der Firma Leitz

Nach der Betriebsbesichtigung teilte sich die Reisegesellschaft in zwei Interessensgruppen. Ein Teil hatte sich für ein kulturelles Kontrastprogramm entschieden und  besichtigte in Aalen-Fachsenfeld das Schloss Fachsenfeld am Südhang des Kochertals. Die ältesten Teile entstanden um 1540. Freiherr Reinhard von Koenig, bewohnte das Schloss ab 1953 dauerhaft. 1982 gründete er die private Stiftung Schloss Fachsenfeld, um das einmalige Ensemble zu erhalten sowie Kunst und Kultur zu fördern. Er wurde in den frühen 1920er Jahren auch bekannt als Rennfahrer und durch seine Entwicklung eines stromlinienförmigen DKW-Einsitzers, der hier im Original zu bestaunen ist. Ein "Highlight" unter den 33 Räumen ist der Gartensaal mit seinen wertvollen Tischmöbeln und den Portraits der Familiengalerie. Sehr sehenswert ist auch die imposante zweistöckige Jugendstil-Bibliothek aus dem Jahr 1904 sowie der weitläufige Schlosspark.

Ein Teil der Reisegruppe vor Schloss Fachsenfeld

Die zweite Gruppe fuhr mit dem Bus zum Besucherbergwerk Tiefer Stollen in Aalen-Wasseralfingen. Die Grubenbahn brachte sie 400 m tief in den Stollen hinein, wo sie unter fachkundiger Führung einen 800 m langen Rundgang machten. Dabei erfuhren sie alles über die technischen Leistungen des Bergbaus, und seine Bedeutung für die Industrialisierung sowie über den beschwerlichen Alltag der Bergleute. Viele Originalgegenstände und Fotos sowie eine Multivisionsschau ergänzten die Führung, Nach etwa eineinhalb Stunden bei ca. 11°C unter Tage waren die Besucher froh, als die Grubenbahn sie wieder ans Tageslicht brachte, wo sie die wärmenden Sonnenstrahlen an diesem milden frühherbstlichen Tag zu schätzen wussten. Inzwischen war die Gruppe aus Fachsenfeld eingetroffen, so dass man sich beim gemeinsamen Mittagessen im Gasthof „Erzgrube“ am Tiefen Stollen vieles erzählen konnte.

Tiefer Stollen in Aalen-Wasseralfingen

Am Nachmittag ging es weiter via B29/A7 nach Feuchtwangen, wo der Besuch des Sängermuseums auf dem Programm stand. Dies ist nicht nur das einzige Chormuseum in Deutschland. Es ist auch die Außenstelle des Forschungszentrums des Deutschen Chorwesens an der Universität Würzburg und bietet Einblick in die Geschichte des Laienchorwesens seit Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Dauerausstellung veranschaulicht die gesellschaftliche, politische und kulturgeschichtliche Bedeutung des deutschen Chorwesens anhand von wertvollen Dokumenten, seltenen Notenausgaben sowie historischen Ton- und Videoaufnahmen. Das umfangreiche Archiv und die wissenschaftliche Fachbibliothek füllen 1300 Regalmeter und bilden das Fundament für die Museumsarbeit und die Chorforschung.

Auf der Rückfahrt steuerte der Bus kurz vor Ulm den Gasthof Klosterbräu Ober-elchingen an, wo die Harmonianer das Abendvesper vorbestellt hatten. Nach dem Essen zauberte Harmonia-Vorsitzender Dieter Schmidt mit seiner steierischen Harmonika fröhliche Stimmung ins Lokal und die Harmonianer sangen freudig mit.

Gegen 20:30 Uhr kam die Reisegesellschaft mit vielen neuen Erkenntnissen und Eindrücken wieder in Memmingen an. - Dank und Anerkennung gebühren unserem zweiten Vorsitzenden und kommissarischen Vergnügungsvorstand Herbert Rabus für die perfekte Organisation und Durchführung dieser interessanten und abwechslungsreichen Sängerfahrt. Schade nur, dass nicht mehr Sänger teilnehmen konnten.

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