Der Männerchor Harmonia - die klingende Stimme der Stadt Memmingen Foto 2017
Der Männerchor Harmonia - die klingende Stimme der Stadt Memmingen Foto 2017                                                      

Wenn Herzen im Dreivierteltakt zusammenfinden 2012

 

 

Chorleiter Josef Schmid Foto: Privat

Harmonia“ Memmingen Profis krönen die Vorträge der Hobbysänger – Josef Schmid führt Taktstock seit 40 Jahren

 

Memmingen Einen wahrlich „Bunten Abend“ servierte die „Harmonia“ Memmingen im Dietrich-Bonhoeffer-Haus. Zum Beispiel erinnerte der 1848 aus der Taufe gehobenen Männerchor an seine Gründerzeit. Damals schien die Welt noch viel einfacher zu sein: Im Lied „Wahre Freundschaft“ wurden die einstigen Werte besungen. In den tragenden, ruhigen Männergesang fügt sich wie eine Nachtigall Sopranistin Barbara Sauter ein. Voll Leidenschaft und Herzblut begann dieser erste Teil unter Dirigent Josef Schmid, der viele Lorbeeren zu seinem 40-jährigen Dirigentenjubiläum erhielt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mezzosopran Barbara Sauter und Richard Wiedl begeisterten im Dietrich-Bonhoeffer-Haus.                                                                                                                                                                                    

Liebeslieder ließen die Männeraugen aufblitzen, als sie „ Juhei ich muss sie haben“, sangen. „Barbara Sauter hat eine begnadete Stimme“, freute sich Moderator Horst Günther Bach über die studierte Sängerin mit Opernerfahrung und Freude an der Operette. Mit einem bravourösen Kurt Renner am Klavier erlebte der Saal immergrüne Melodien von Robert Stolz. Kreuz und quer durch Wien entführte Tenor Richard Wiedl, genial dazu sein „Wiener Schmäh“. Als quirliger Akteur auf der Bühne überraschte der Münchner die Sangesfreunde. Als dann schließlich „zwei Herzen im Dreivierteltakt“ (Sauter und Wiedl) zusammenfanden, war ein Höhepunkt erreicht. Wer kennt das Weiße Rössl am Wolfgangsee“ nicht? Die Memminger intonierten das Singspiel so überaus ansprechend, dass jeder hin-gerissen war. Beide Solisten „platzten“ dabei überraschend auf die Bühne und gewannen die Lorbeeren des Publikums für sich. Und die international tätigen Künstler genossen den voluminösen Applaus sichtlich.

Heiß waren nicht nur die Köpfe unter den weißen Perücken. Aufheizend war auch das Können der „Drei Tenöre“ aus den Reihen des Chores: Auch sie heimsten mit ihrem Auftritt die Ovationen der Zuhörer ein – keinen störte dabei, dass sie nur artikulierten, was im Hintergrund als Play-back lief.

Hubert von Goisern vereinte Rock-Pop mit alpenländischer Musik. Diese Klänge holte der Männerchor in „Harmoniaqualität“ auf die Bühne. Zuletzt wurde zu „Ein bisschen Boogie muss sein“ noch flott auf der Bühne getanzt und die musikalische Brücke ins Jetzt geschlagen.

 

Gegenpol gesetzt

 

In der „musikalischen orientierungslosen Zeit“, ließen wir uns von „hohlen Strickmustern“ in Bann schlagen, meinte Harmonia – Vorsitzender Bach. Der „Bunte Abend“ sollte dazu ein Gegenpol setzen. „Das leben ist viel zu schön, um traurig durch den Tag zu gehen“, wünschten schließlich die Männer in den Saal. Und Bach hoffte, „die Seele erreicht zu haben“. (jd)

Memminger-zeitung
Bunter Abend vom 29.05.2012
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