Der Männerchor Harmonia - die klingende Stimme der Stadt Memmingen Foto 2017
Der Männerchor Harmonia - die klingende Stimme der Stadt Memmingen Foto 2017                                                      

Wer hätte das gewusst…

Gesang ist gesund und macht glücklich – das haben erneut Wissenschaftler herausgefunden. Es ist dabei ganz gleich, ob man ein Lied anstimmt oder aus voller Brust einen Schlager schmettert. Dass das Hören von Musik Stress lösen kann und zur Entspannung beiträgt weiß man schon lange. Doch erst seit kurzem ist bekannt, dass Singen – das aktive Erzeugen von Musik mit der eigenen Stimme – Krankheiten vorbeugt und stimmungsaufhellend wirkt.

Gesang gilt als die älteste Ausdrucksform von Musik. Der menschliche Körper nutzt als Instrument die Organe Lunge, Kehlkopf, Stimmlippen, Zwerchfell und Vokaltrakt. Sozusagen - beim Singen verschmelzen Körper und Psyche zur vollendeten Einheit.

Gesang löst einen Wohlfühl-Effekt aus

 

"Man kann sagen, dass das Singen einen Wohlfühl-Effekt auslöst. Das ist keine Kleinigkeit, schließlich ist, "Wohlbefinden" die Definition der Weltgesundheits- Organisation WHO für Gesundheit", sagt Prof.Dr. Gunter Kreutz (Institut für Musik – Systematische Musikwissenschaft Oldenburg). Wenn Stress abgebaut und Widerstandskraft aufgebaut werde, könne man Gesang nur empfehlen. Es optimiere die Lebensqualität und könne Schmerzen, Ängste und Traumata unter Anleitung von Musiktherapeuten lindern. Nach Meinung von Prof. Kreutz wird das Singen bisher noch viel zu wenig als "Medizin" für Patienten eingesetzt.

Singen könne nur das Wohlbefinden steigern, wenn alle damit weniger verkrampft umgingen. Je unverkrampfter gesungen werde, desto besser, sagt Prof. Dr. Gunter Kreutz. Nach seiner Meinung sollte Gesang ebenso selbstverständlich sein, wie Sport und Fitness.


Mehr Immunglobuline nach dem Singen

 

Die Immunglobuline A sind Antikörper, die in Körpersekreten eine bedeutende Abwehrbarriere gegen Krankheitskeime bilden. Ein weiterer Effekt vom Gesang: Die Stimmung der Chorsänger hatte sich nach der Übungsstunde deutlich gebessert. "Es ist sogar deutlich zu spüren, wie beim Singen der Alltagsstress schwindet und sich die Laune bessert“.

 

Chorsänger leben länger

 

Chorleiter und Musikpädagogen beklagen, dass immer weniger gesungen wird – auch nicht in der Advents- und Weihnachtszeit, früher die hohe Zeit der Hausmusikabende. Trumpf ist vielmehr das passive Zuhören mit dem CD-Player oder iPod. Schwedische Forscher untersuchten in den neunziger Jahren über 12 000 Menschen aller Altersgruppen und entdeckten, dass Mitglieder von Chören und Gesangsgruppen eine signifikant höhere Lebenserwartung haben, als nicht singende Menschen. Singen scheint somit einen lebensverlängernden Einfluss zu haben. (Karl Roland Heverhagen) Wohl ohne Risiken und Nebenwirkungen können Interessenten Memmingen und aus dem Allgäu  das Singen im Chor im Rahmen einer Schnupperprobe testen: Die Chorproben des Männerchores "Harmonia" Memmingen finden in aller Regel dienstags um 19.30 Uhr im Trachtenheim; Memmingen; Römerstraße 2 statt.

 

Quelle: Prof. Dr. Gunter Kreutz (Institut für Musik – Systematische Musikwissenschaft Oldenburg).

 

 

 

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